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Platt van den Dag: "Jeder Hüüske hät sin Krüüske"

Termine und Veranstaltungen

 

„För Land en Lüj“ – diese Kurzform des Förderkreisnamens steht im Kreis Kleve stellvertretend für die alljährlich stattfindenden Mundartnachmittage.

„För Land en Lüj“ – dat sin pläsierige Platt-Proat-Meddage met Döntjes än Lidjes, met Koffie en Kuuk!

“För Land en Lüj” – alle Plattproaters träje vör lau op än de Sporkasse sponsore ons, alles för Vereine in`ne Kreis, die sich öm Geschichte än Mundart kömmere.

Mundartnachmittage 2020 – Corona-bedingt finden die Veranstaltungen in diesem Jahr nicht statt

Sonntag, den 18. Oktober 2020, 15:00 Uhr (abgesagt)
Bürgersaal in Geldern-Kapellen

Sonntag, den 25. Oktober 2020, 15:00 Uhr (abgesagt)
Bürgerbegegnungsstätte „Zur Dorfschule“ in Uedem-Keppeln

 

Weitere Termine 2020 Corona-bedingt finden diese Veranstaltung in diesem Jahr nicht statt

Samstag, den 19. September 2020, 14:30 Uhr (abgesagt)
Niederrheinischen Museum Kevelaer
Georg Cornelissen

Der Förderkreis wird auch 2021 wieder Informationsveranstaltungen zu Thematik Geschichte und Mundart im Kreis Kleve durchführen. Unterstützung erfahren wir dabei von Dr. Georg Cornelissen vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte.

Wann und wo diese Veranstaltungen erfahren sie demnächst hier und in der Presse.

Besuchen sie auch die Mundartveranstaltungen, Plattproatstammtische usw. die von den Heimatvereinen bzw. Mundartgruppen angeboten werden.
Bitte beachten sie die Hinweise in den Tageszeitungen.

Kontakt: info@foerlandenluej.de

 

Rückblick 2017

Mundartnachmittage

Die beliebten Mundartmittage des „Förderkreis für Geschichte und Mundart im Kreis Kleve“ fanden im Jahr 2017 im Pädagogischen Zentrum in Kalkar und im Haus der Vereine in Geldern Pont statt.

Dem Verein ist es gemeinsam mit dem Bürgerschützenverein Altkalkar 1951 und dem Heimat- und Förderverein Pont gelungen, wieder unterhaltsame Programme zusammenzustellen. Zur Moderation von Paul Aymans in Kalkar und Gerd Lange in Pont traten zahlreiche Akteure und Gruppen aus den unterschiedlichsten Kreis Klever „Mundartinseln“ auf und gaben in ihrem jeweiligen Platt „Lidjes, Dönekes en Vertällekes“ zum Besten.

Mit dabei waren u.a. der Pastor von Kalkar, Alois van Doornick (Foto rechts), Georg Winnen aus Materborn, Erwin Baetzen aus Nieukerk und Anne Pasch aus Straelen. Pfälzer Mundart wurde in Kalkar dargeboten von Sigrid Eberhard und Heidi Hagmann-Thomas. Die „Parodisten“ aus Uedem begleiteten die Ponter Veranstaltung mit ihren Mundartgesängen.

Bei Kaffee und Kuchen traten alle Akteure zu Gunsten der Förderung von Geschichte und Mundart im Kreisgebiet „vör lau op“. Während der Veranstaltung, die wiederum traditionell von den Sparkassen im Kreis Kleve unterstützt wurde, fand eine große Verlosung statt.

Luthers Deutsch - Unser Deutsch - Gochs Platt

Luthers Thesen auf Gochs Platt
mit Gerd Ullenboom und Dr. Georg Cornelissen

Das Reformationsjahr 2017 hat auch die Mundartfreunde vom Verein „För Land en Lüj“ auf den Plan gerufen. Die Idee: Luthers Thesen auf Gochs Platt vorzutragen kam an. Dr. Georg Cornelissen ging unter dem Titel: „Luthers Deutsch, unser Deutsch und Gochs Platt“ in sprachlich unterschiedlicher Weise auf die Thesen Luthers ein. Zuvor wurden die Thesen in Gochs Platt an die Kirchentüre der evangelischen Kirche am Markt in Goch angeschlagen. Der Mundartfreund Gerd Ullenboom aus Goch verkündete in Anwesenheit zahlreicher Gäste fünf Thesen in Gochs Platt.

Im Anschluss daran stellte der Sprachwissenschaftler beim Landschaftsverband Rheinland und gebürtiger Kevelaerer Dr. Georg Cornelissen auf seine bekannt humorige Art, ausgehend vom Text der Thesen Luthers, die Verbindungen zwischen dem Deutsch des Reformators und dem Dialekt einer niederrheinischen Kleinstadt dar.

Martin am Niederrhein - Ein Name und seine Spuren“

Dorfscheune, Kranenburg-Zyfflich
Referent: Dr. Georg Cornelissen

Der „Förderkreis für Geschichte und Mundart im Kreis Kleve e.V.“, startete im Herbst eine neue Veranstaltungsreihe. Jährlich wird es nun einen Vortrag zur Geschichte sowie die Pflege der Mundart und deren Erforschung im Kreis Kleve geben.

Die Premiere dieser Vortragsreihe, die in enger Zusammenarbeit mit dem LVR und den Sparkassen im Kreis Kleve ermöglicht wurde, fand am 07.10.2017 in Kranenburg-Zyfflich statt. Im Rahmen des Jubiläumsjahres der St. Martinskirche referierte Dr. Georg Cornelissen vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte zum Thema „Martin am Niederrhein – Ein Name und seine Spuren“.

Wo und wie taucht der Name Martin am Niederrhein auf? Er lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen: Martin ist der Patron besonders alter Kirchen, in Zyfflich weiß man seit tausend Jahren ein Lied davon zu singen. Martin ist auch die Wurzel regionaler Familiennamen, die am Niederrhein nicht zufällig vor allem Martens und Mertens lauten. Den Rufnamen Martin findet man in Geschichte wie Gegenwart, wobei ganz unterschiedliche mundartliche und regionalsprachliche Varianten begegnen, z. B. Merte oder Mattin. Nicht vergessen wurden in diesem Vortrag auch die Martinslieder und die Martins-Bäckerei. Nur beim Weckmann scheint Martin den Kürzeren zu ziehen; dieses Saisongebäck wurde früher nach Nikolaus benannt (Klaoskerl) und nicht nach dem heiligen Martin.

Dr. Georg Cornelissen, aus Winnekendonk stammend, ist Sprachforscher im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn. Sein Spezialgebiet ist die Sprache des Niederrheins.

 

 

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